//
du liest...
Empfehlungen, Projekte

Zeitschrift Fensterplatz. Studentische Zeitschrift für Kulturforschung

Kennt ihr die Zeitschrift Fensterplatz. Studentische Zeitschrift für Kulturforschung schon?

Die Zeitschrift Fensterplatz ist aus dem Format der Studierendentagungen entstanden und frische drei Jahre jung. Im Zentrum stand und steht die Idee, ein Medium zu schaffen das nicht nur von Studierenden und AbsolventInnen der Europäischen Ethnologie / Volkskunde betreut und gefüllt wird, sondern eben auch für ebendiese gemacht wird. D.h. ganz konkret und ohne Umschweife, dass so ziemlich jede/r Interessierte/r unserer Zunft dazu eingeladen ist, sich in irgendeiner Form zu beteiligen. Sei es als interessierte Leser/in (sehr empfehlenswert), motivierte Autor/in (sehr mutig) oder Mitarbeiter/in in der Redaktion (hoher Erfahrungswert). Und das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen!

Klassische Artikel sind hier genauso anzutreffen wie Essayistisches, Künstlerisches und neuerdings auch ein Debattenteil der für all Jene Platz bieten soll, denen was Wichtiges unter den Fingern brennt.

Ausgaben 1, 2, 3, …

Die erste Ausgabe ist 2009 zum Thema Krise erschienen und bis zum heutigen Tage haben bereits zwei weitere Ausgaben – Nr. 2 zum Thema Straße und Nr. 3 zum Thema Seitensprung das Licht der studentischen Fachwelt erblickt.

Die ersten beiden Ausgaben sind im Ringbuchverlag erschienen und können dort bestellt werden. Die Ausgabe Nr. 1 ist auch schon als gesamtes pdf auf der Website von Fensterplatz abrufbar.

In der aktuellen Ausgabe zum Thema Seitensprung kann schon Artikelmäßig gesurft werden, denn Fensterplatz hat auf Online-Medium umgestellt und erscheint jetzt noch publikumswirksamer im World Wide Web.

Jetzt bleibt mir nur noch, euch auf den aktuellen Call for Papers hinzuweisen. Die nächste Ausgabe soll zum Thema Schmutz erscheinen also werfts eure Ideenkasterln an und nix wie hin mit den Vorschlägen! 🙂

Call for Papers Schmutz_Schmutz

Lieber Freund.

Ich bin Herr Peter Wong Tung Shun, die Zusammenarbeit mit Bank of China. Ich habe ein Geschäft Vorschlag von US $ 22.500.000 Meter Offshore-Konto mit Ihrer Hilfe, zu überweisen, wenn Sie fertig sind werden. Wenn Sie möchten, senden Sie Details der Transaktion nach Erhalt der Antwort. Können Sie mir auf meine private E-Mail-Kontakt und senden Sie mir die folgenden Informationen zur Dokumentation:
1) Vollständiger Name
2) Adresse des Wohnsitzes
3) private Telefonnummer
4) Wie häufig waschen Sie sich die Hände?
5) Empfinden Sie Spam im Mailfach eigentlich als schmutzig?
Und
6) was ist mit Feinstaub, mit unsichtbarer atomarer Strahlung, mit den Partikeln von Teer, Ammoniumchlorid, Schellack, die die rosa-zarten Bläschen Ihrer Lunge beflecken, sobald Sie den Fuß (igitt, Füße!) in eine dieser Raucherkneipen setzen?
6) Was ist mit dem Graffiti an Ihrer Wand, und was,
7) mit Ihrem Essen, mit dem pulverisierten Knorpel im Futter Ihres Steaks, mit Glutamat und Farbstoffen, genießen Sie Ihre reinste Reinheit, wenn Sie mit veganem Kofferraum vom Bio-Hof kommen, denken Sie oft an Ihre Gesundheit? 8) Spielen Sie gerne mit den Schmuddelkindern oder würden Sie Ihre Oberstadt gerne in eine Gated Community verwandeln, den Abschaum, den Penner und den Infekti?sen aussperren, aber was machen Sie dann
9) mit dem Internet, wo der eine „Heil Hitler!“ schreit und die andere stundenlang vor YouPorn klebt – hegen Sie etwa
10) selbst schmutzige Gedanken? Dann,

Liebe_r Freund_in,

teile sie uns doch mit!

Fensterplatz – Zeitschrift für Kulturforschung geht in die vierte Runde und lässt sich tief in den Schlamm, in den Brei, den Schleim und in die Scheiße, in den Schmutz tauchen – beziehungsweise, weil wir (post)modern sind und alles sowieso dialektisch ist, in den

Schmutz_Schmutz.

Wir suchen Deinen Beitrag zum 24. Februar 2012!

Zusendungen und ggf. Fragen per Mail an die Redaktionsadresse.

Von der gesellschaftlichen Konstruktion des Schmutzes in Gegenwart und Zukunft bis zum kindlichen Spiel im Matsch, von der Stofflichkeit des Ekels zur freiheitlichen Dimension des Nicht-Sauberen, von der Klimakatastrophe zum protestantischen ­Gewissen reicht unsere Vorschlagsliste, aber jede Verunreinigung der Grenzen ist uns willkommen – wie immer auch in der Darreichungsform.

Wir wünschen uns beispielsweise empirische Untersuchungen oder auch essayistische, künstlerische, fotografische Arbeiten, die sich im weitesten Sinne mit dem Thema ­befassen. Fensterplatz ist mit der letzten Ausgabe online gegangen und freut sich nun umso mehr auch über Filme und Töne.

Darüber hinaus suchen wir erneut Beiträge für den Debattenteil, die sich mit der Gegenwart der Kulturwissenschaften und ihres Studiums auseinandersetzen, sie kommen­tieren und kritisieren. Von den Zuständen an Eurem Institut bis hin zur Wissenschaftskritik ist uns Meinungsstärke willkommen. Traut euch!

Advertisements

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: